Psychoonkologie
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Die Psychoonkologie ist ein Teil der Medizin, der wie der Name schon sagt, in die Psychotherapie übergreift. Sie beschäftigt sich mit den seelischen Folgen und Begleiterscheinungen, die eintreten (können), wenn einer Patientin die Diagnose Krebs oder ein anderes schweres Leiden mitgeteilt wird.

 

Nachdem die Mitteilung einer Krebsdiagnose, große Herausforderungen an die Bewältigung dieser psychischen Ausnahmesituation stellt und dies nicht nur für die Patientin, sondern ebenso für die Angehörigen von enormer Bedeutung ist, gibt es in in meiner Ordination die Möglichkeit, diese Situation anzusprechen und alleine, oder im Beisein von Angehörigen nach Bewältigungsstrategien zu suchen. Auch können Sie eine Entspannungstechnik erlernen und damit Psychopharmaka in kritische Situationen sparen. Ein Beispiel dazu finden Sie auf der Seite Biofeedback 2 und 3.

Zu Gespräch und Entspannungstechnik können Sie sich in der Ordination anmelden. Wenn Patientinnen das wünschen, können sie sowohl mein ärztliches als auch mein psychotherapeutisches Wissen nutzen. Eine Befundmitteilung an den Hausarzt / behandelnden Arzt ist meist nützlich.

Welchen Sinn hat ein solches Gespräch für den ?

  • Die Lebensqualität jeder einzelnen Patientin zu verbessern.
    Die seelische Betreuung von Krebspatientinnen ist enorm wichtig und muss in die Behandlung integriert werden. Weniger psychische Belastung bedeuten für Patientin und Ärztin einen leichteren Behandlungszugang.
  • Optimierung der Behandlung: nach neueren Untersuchungen mehren sich die Berichte, dass gute psychische Verfassung den Heilungserfolg massiv unterstützt. Bei Patienten, wie unlängst in einer Untersuchung von Schubert et al. nachgewiesen, die erfolgreich medizinisch behandelt sind, kommt es zum Ansteigen von Krebsmarkern  ,wenn sie psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Es ist zu vermuten, dass psychische Verfassung und Körperabwehr miteinander zu tun haben.
  • Eine gute Kommunikation sowohl zwischen Ärztin und Patientin als auch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen erleichtert und unterstützt den Heilungserfolg. Sie kann aber auch in besonders belasteten Krankheitssituationen wie Behandlungsende ohne Therapieerfolg oder Behandlungsverweigerung durch Patientin oder Angehörige helfen.
  • Die Arzt - Patienten Beziehung zu optimieren, hilft den Alltag zusammen mit Angehörigen besser zu bewältigen. Die Arzt - Patienten Beziehung ist die tragende Säule, auf der die Behandlung durchgeführt wird.

Informationen zur Psychoonkologie / Selbsthilfegruppen bieten folgende Links:

www.oegpo.at/

www.netzwerkkrebs.at/

www.krebshilfe.net

www.BrustGesundheitZentrum.at

www.myelom.at

www.selbsthilfe-tirol.at

www.oeppo.com